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Was passiert später mit Ihrer Vorsorge? Warum die Säule 3a Sie persönlich betrifft

Ich sass letztens im Zug und habe ein Gespräch mitgehört. Nicht absichtlich.

Aber Sie kennen das – manchmal hört man einfach zu. Zwei Frauen, beide mitten im

Leben, beide organisiert – und plötzlich sagt die eine: „Meine Säule 3a läuft gar

nicht über mich.“ Die Säule 3a ist in der Schweiz die private Vorsorge, also das, was

Sie zusätzlich für später aufbauen: für mehr Sicherheit und Unabhängigkeit. Und

genau darum geht es hier. In diesem Blog nehme ich Sie mit in ein Thema, das viele

lange vor sich herschieben, obwohl es sie direkt betrifft – und zeige Ihnen, warum

es sich lohnt, die eigene Vorsorge einmal wirklich bewusst anzuschauen.

Was die Säule 3a überhaupt ist – und warum sie so wichtig ist

Die Säule 3a gehört in der Schweiz zur sogenannten privaten Vorsorge und ist ein
zentraler Bestandteil des Vorsorgesystems, das aus drei Säulen besteht. Während die
erste Säule die Existenz sichern soll und die zweite Säule den gewohnten
Lebensstandard abdeckt, geht es bei der Säule 3a darum, zusätzlich und freiwillig für
später vorzusorgen.
Was viele dabei schätzen: Die Einzahlungen können steuerlich abgezogen werden, und
gleichzeitig baut man sich über die Jahre ein eigenes finanzielles Polster auf.
Was jedoch oft unterschätzt wird: Diese Vorsorge ist immer persönlich gebunden. Sie
gehört genau der Person, auf deren Namen sie läuft – und nicht automatisch beiden in
einer Partnerschaft.

 

Warum die Säule 3a immer Ihnen gehört – oder eben nicht

Viele gehen davon aus, dass Vorsorge automatisch „gemeinsam“ ist, wenn man als Paar
lebt. Im Alltag fühlt sich das ja auch so an – man teilt vieles, trifft Entscheidungen
zusammen und organisiert das Leben gemeinsam.
Aber bei der Säule 3a funktioniert das nicht so. Sie gehört immer genau der Person, auf
deren Namen sie läuft.
Beispiel: Sie leben seit Jahren in einer Partnerschaft, alles ist gemeinsam geregelt – und
trotzdem läuft die Vorsorge ausschliesslich über Ihren Partner, weil es damals einfacher
war. Im Alltag fällt das nicht auf. Erst wenn Sie sich bewusst damit beschäftigen.

Warum gerade Frauen oft unbewusst Lücken aufbauen

In vielen Gesprächen zeigt sich ein ähnliches Bild: Die Vorsorge wird nicht aktiv
aufgeteilt, sondern läuft aus praktischen Gründen über eine Person. Oft ist das der
Mann, während Frauen Teilzeit arbeiten, Pausen einlegen oder ihren Fokus
vorübergehend anders setzen.
Das ist völlig nachvollziehbar und oft auch genau richtig für die jeweilige Lebensphase.
Was dabei jedoch passiert, ist weniger sichtbar: Es entstehen Vorsorgelücken. Und
wenn zusätzlich keine eigene Säule 3a besteht, fehlt genau der Teil, der diese Lücken
auffangen könnte.
Das ist nichts, was heute spürbar ist. Es ist etwas, das sich erst später zeigt – und dann
oft deutlicher, als man erwartet hätte.
Impuls für Sie: Wissen Sie konkret, wie viel Ihrer Vorsorge wirklich auf Ihren eigenen
Namen läuft?

Warum gerade im Alltag unbemerkt Lücken entstehen

Das Spannende ist: Diese Situation entsteht selten bewusst. Niemand setzt sich hin und
sagt: „Ich verzichte auf meine eigene Vorsorge.“ Es passiert einfach. Der Alltag ist voll, es
gibt wichtigere Themen, und man übernimmt das, was gerade am einfachsten ist.
Beispiel: Sie arbeiten Teilzeit, kümmern sich vielleicht um Familie oder andere Themen,
und die Vorsorge wurde irgendwann einmal „mitgelöst“ – aber eben nicht für Sie
persönlich. Über die Jahre entsteht so eine Lücke, ohne dass es jemand merkt.
Impuls für Sie: Haben Sie Ihre Vorsorge aktiv aufgebaut – oder ist sie einfach
„mitgelaufen“?

 

Was im Ernstfall plötzlich entscheidend wird

Solange alles läuft, wirkt dieses Thema nicht dringend. Und genau deshalb bleibt es oft
liegen. Aber Vorsorge zeigt sich nicht im Alltag. Sondern in den Momenten, die man nicht
plant.
Beispiel: Eine Veränderung im Leben, eine Trennung, eine neue Situation oder einfach
der Moment, in dem Sie plötzlich konkret hinschauen müssen. Dann wird aus einem
Gefühl („das passt schon“) eine klare Frage: Was ist eigentlich wirklich geregelt?
Impuls für Sie: Wenn Sie heute alles anschauen würden – wäre es klar für Sie oder
müssten Sie erst herausfinden, wie es geregelt ist?

 

Warum „einfach“ im Alltag oft nicht die beste Lösung ist

Ich verstehe gut, warum viele Dinge möglichst unkompliziert gehalten werden. Man hat
genug Verantwortung, genug Themen – da will man nicht noch mehr Komplexität
reinbringen. Aber genau hier liegt oft der Unterschied zwischen kurzfristiger Entlastung
und langfristiger Klarheit.
Beispiel: Es war einfacher, alles über eine Person laufen zu lassen. Weniger Konten,
weniger Aufwand. Und plötzlich sind Jahre vergangen, ohne dass man es hinterfragt hat.
Das Problem zeigt sich erst später.
Impuls für Sie: Treffen Sie Ihre Vorsorgeentscheidungen bewusst – oder eher aus
Gewohnheit?

 

Was eine eigene Säule 3a wirklich für Sie bedeutet

Eine eigene Säule 3a ist nicht einfach nur ein Konto. Sie ist ein Stück Eigenständigkeit.
Sie gibt Ihnen die Sicherheit, dass Sie unabhängig von Ihrer aktuellen Lebenssituation
vorsorgen und genau wissen, was Ihnen gehört.
Beispiel: Sie wissen genau: Dieser Teil ist meine Vorsorge. Unabhängig davon, wie sich
mein Leben verändert. Das gibt Ruhe.Und Klarheit.
Impuls für Sie: Haben Sie dieses Gefühl von Klarheit oder eher das Gefühl, dass Sie es
„irgendwann noch anschauen sollten“?

 

Fazit & Ihr nächster Schritt

Wenn Sie ganz ehrlich sind, haben Sie sich dieses Thema wahrscheinlich schon einmal
vorgenommen. Und dann kam etwas dazwischen.
Das ist normal. Aber genau deshalb haben wir bei eggimann entlastet den
Entlastungskompass entwickelt.
Er hilft Ihnen dabei, genau diese Themen strukturiert anzugehen – ohne Überforderung,
ohne Chaos, Schritt für Schritt.
Wenn Sie sich beim Lesen gedacht haben: „Das sollte ich mir wirklich einmal
anschauen“. Dann ist jetzt ein guter Moment dafür. Starten Sie mit dem
Entlastungskompass und bringen Sie Klarheit in Ihre Vorsorge – für sich und Ihre Zukunft.

 

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